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Nach zweieinhalb Jahren mit dem iPhone 6S+ konnte ich mich endlich durchringen ein neues (gebrauchtes) Telefon zu kaufen. Ich hatte für mich selbst eigentlich das Limit niemals mehr als 500EUR für ein Handy auszugeben, hab mich letztlich aber dazu hinreißen lassen doch etwas mehr auszugeben und bin seither im Besitz eines iPhone X.

Um mal wieder ein wenig Leben in den Blog zu bringen (Schrottgourmet-Beiträge wird es bald auch wieder geben, versprochen), werde ich mal ein wenig zum Zubehörkram in die Tasten hasse, den ich nun nach und nach anschaffe und den Eintrag entsprechend vermutlich immer wieder updaten. Vielleicht mache ich dasselbe auch noch zur Apple Watch.

Da ich von einem äußerst unangenehmen Zeitgenossen neulich Post vom Anwalt bekam, schieße ich die Fotos hier alle selbst und nehme auch nicht die Artikelbilder von Amazon. Sicher ist Sicher. Wundert euch daher nicht über teils fragwürdige Bildqualität und Fotokompositionen – das meiste sind Schnappschüsse für Twitter.

Schutzhülle

Ich bin eigentlich kein großer Fan von Handyhüllen. Da arbeiten Ingenieure unter Hochdruck daran Telefone möglichst dünn und angenehm zu formen und die undankbaren Kunden haben nichts besseres zu tun als diese Meisterleistungen in klobigen Hüllen verschwinden zu lassen. 

Mehrere Displaywechsel im Dezember und Januar an meinem alten Handy wiesen allerdings, mit dem Zaunpfahl winkend, darauf hin, dass Hüllen doch ganz clever sein können.

Ich habe letztlich stolze 12,49EUR (der Preis schwankt fast täglich) für eine Silikonschutzhülle mitsamt Schutzglas bei Amazon (Ref-Link) aus dem Fenster geworfen, die dank Amazon Prime auch direkt am nachfolgenden Tag da war. 

Die Passform ist wenig überraschend ziemlich perfekt und die Hülle steht zum Sturzschutz von Display und Kameras jeweils ein wenig über. Dies hat auf der Rückseite den zusätzlichen Vorteil, dass das Handy durch die eigentlich herausstehenden Kameras nicht mehr „kippelt“, wenn es auf einem Tisch liegt.

Nachteil der Hülle ist hingegen, dass sie sich recht gummihaft anfühlt und auch so verhält – somit zieht sie (zumindest anfänglich) auch die Stofftasche einer Jeans mit aus der Hose, wenn man das Handy herausholt. Das nervt ein wenig, ich hoffe aber, dass sich dies mit der Zeit und Nutzung legt. 

Das beiliegende Schutzglas fühlt sich ähnlich gut an wie das darunterliegende Displayglas und lässt sich eigentlich ziemlich gut positionieren. Allerdings empfiehlt es sich dabei wohl ein displayfüllendes Video auf Youtube anzuschmeißen um zu sehen bis an welche Stellen das Display wirklich heranreicht. Soweit habe ich nicht gedacht und es daher leicht versetzt aufgeklebt. Dadurch bricht sich das Displaylicht ganz leicht an den Glaskanten, was einen stören kann. 
Positiv ist, dass sich das Glas sehr gut auf das Display legt und keinerlei Lufteinschlüsse oder Bläschen zurückbleiben. Um das Display vorher gründlich zu reinigen liegen jeweils ein Alkohol- und ein Trockentuch bei. 

Wenn man allerdings Glas und Hülle schon im Bundle verschickt, hätte man die beiden auch annähernd aufeinander abstimmen können. So ist zwischen Glaskante und Hülle eine schmale Lücke.

Schutzglas

Wie oben schon beschrieben, hatte ich das mitgelieferte Schutzglas ein wenig versetzt aufgeklebt und es schloss auch nicht gänzlich mit der Hülle ab. Aus diesem Grund habe ich ein anderes Schutzglas bestellt.

Ausschlaggebender Grund dafür dieses Glas (Ref-Link) zu bestellen war, dass es scheinbar bis an die Kanten der Handyvorderseite reicht. Die aufgerufenen 8,99EUR für zwei Gläser sprachen ebenfalls für diese Lösung.

Die Gläser kommen in einer Plastikhülle, die sich wiederverschließen lässt und somit auch dem zweiten Glas ein gutes Zuhause bietet, bis dessen Einsatz nötig ist – also hoffentlich viele Monate/Jahre später (leider ist dies nicht der Fall – dazu später mehr). Dazu gibt es in doppelter Ausführung die üblichen Tücher, Staubaufkleber usw.. Das Display ist also auch mit diesem Komplettpaket vor Schutzglasmontage gut zu reinigen. 

Zum platzieren des Glases habe ich diesmal dieses Video laufen lassen, welches 10 Stunden lang einfach nur weiß zeigt. Man sieht dadurch sehr gut wo die Ränder des Displays und die Notch sind. Clever Clever. 

Leider zieht sich das Glas nicht so gut auf das Display wie jenes Glas, welches bei der Hülle mitgeliefert wurde, auch mit Druck lassen sich letzte Bläschen nicht gänzlich zwischen den Glasoberflächen herausschieben und eine Ecke löst sich gänzlich wieder. Das ist nicht schön und stört vor allem wenn das Display aus ist – denn dann fällt es wirklich stark ins Auge.
Das zweite Displayglas wird also direkt einen Tag nach dem ersten aufgeklebt. Ob es sich um einen Montagefehler beim ersten Glas handelt, oder die Gläser im allgemeinen eher nicht so toll sind, werde ich später hineineditieren.

Update: Vor dem Glaswechsel habe ich mir ein Tutorial dazu angesehen und den Sinn der „Guide-Sticker“, die das Glas auf dem Display fixieren bevor man die Folie vom Schutzglas zieht und nun sitzt es absolut perfekt.

Somit lag der Fehler an mir und nicht an dem Schutzglas, das kann getrost gekauft werden.