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Am kommenden Donnerstag nimmt auch Kira die letzte Hürde in ihr “Für Immer Zuhause”.  Nachdem Spencer bereits nach rekordverdächtigen 15 Tagen vermittelt war, hat Kira sich ein wenig mehr Zeit gelassen und wird uns nun nach fünfeinhalb Wochen wieder verlassen.

Die Zeit hat sie gut genutzt und sich an das Leben in Deutschland gewöhnt. Sie lässt an dieser Stelle ausrichten, dass man auf Sofas wesentlich besser liegt als auf den Straßen Rumäniens.

Und auch sonst hat sich bei ihr viel getan. War sie Anfangs noch sehr schüchtern und traute sich kaum unter unserem Esstisch hervor, hat sie sich inzwischen regelrecht in meine Freundin verliebt und feiert, wild mit dem Schwanz wedelnd, jedes mal auf Neue eine ganz eigene Party, wenn sie sie sieht.

 

Bei mir ist sie zwar weiterhin skeptisch, zum abendlichen Schmusen auf dem Sofa muss aber auch ich sie nicht zweimal bitten und natürlich wurde sie auch nach Stunden noch nicht ausreichend gekrault – bei dem Nachholbedarf der letzten Jahre sei es ihr aber nachgesehen.

In den letzten Wochen gab es zwar einige Interessenten für Kira, aber das meiste hat sich dann leider auch relativ schnell wieder zerschlagen.

Bis uns dann die Anfrage direkt über den Verein eine Anfrage erreichte, von jemandem der dann auch bereit war pro Strecke rund 130 Kilometer abzuspulen, um sie kennenzulernen.
Und auch wenn das erste Treffen nur zögerlich ins Rollen kam, wurde Kira zum Schluss dennoch mit ihr warm, wodurch wir dann am vergangenen Sonntag 

die Vorkontrolle bei der Interessentin durchführen konnten, die sie mit wehenden Fahnen bestand.

Künftig wird Kira am Niederrheim in einem alten Bauernhaus, in dem sich nun zwei Wohneinheiten befinden, leben. Geringes Verkehrsaufkommen und viel beschnüffelbare Natur, wussten sie dann auch direkt zu überzeugen, sodass sie sich während der Vorkontrolle bereits von ihrer besten Seite zeigte und förmlich damit angab, wie gut sie bei ihrer Interessentin an der Leine laufen kann.

Wir können derweil eigentlich nur von Glück reden, dass Kira derart schnell wieder ihre Koffer packt, nachdem wir von Penny und Yuma monatelange Aufenthalte gewöhnt waren – denn es wäre in ein paar Wochen sicherlich viel, viel schwerer sie einfach so abzugeben, da sie sich immer mehr zu einem absoluten Herzenshund entwickelt.

Und nun genießen wir die gemeinsame Zeit bis zum Donnerstag und freuen uns dann, dass Kira endlich das Hundeleben führen darf, welches sie sich verdient hat.