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Ein wenig länger als 4 Wochen lebt unser Pflegehund Yuma nun bei uns. Zeit mal wieder von ihm und seinen Fortschritten zu berichten, denn es hat sich einiges getan und sein Leben war in dieser Zeit alles andere als Langweilig – dennoch hat er es geschafft es mit viel Schlaf und Faulenzen zu gestalten.

 

Im ersten Beitrag zu Yuma scheint es einigen so erschienen zu sein, als hätten wir Yuma nicht als Pflegestelle sondern als endgültiges Zuhause.

Das ist nicht so und er ist von uns aus weiterhin in der Vermittlung. Wir suchen noch immer nach Interessenten für ihn um ihm ein „Für immer“-Zuhause verschaffen zu können.

Der Verein über den wir Yuma vermitteln freut sich immer über Spenden. Darüber werden Shelter, Transporte von Rumänien nach Deutschland und Tierarztkosten getragen. Ihr tut damit in jedem Fall gutes und das kann euer Karmakonto mächtig aufwerten!

Ein anderer Punkt, der öfters angesprochen und angefragt wurde, ist die Kamera mit der wir Yuma im Blick behalten, wenn er alleine das Haus hütet.

Es handelt sich dabei um dieses Modell (Ref-Link). Die Kamera benötigt lediglich eine Stromversorgung und verbindet sich über das WLAN mit dem Internet.
Mit der zugehörigen (kostenlosen) App wird die Kamera konfiguriert und auch das Bild empfangen.
(Den Grund für Ref-Links, schreibe ich auf Dies/Das)

Nun aber zum wichtigen. Yuma!

Genug Hinweise und Werbung sind gemacht, es ist an der Zeit für Yumas Part.

Zuletzt hatte ich ja von Yumas ersten Tagen bei uns berichtet. Seither sind aber auch wieder ein paar Wochen ins Land gezogen und er hat sich in der Zeit natürlich auch entwickelt und ist weiter aufgetaut.

Inzwischen liegen seine ersten Tierarztbesuche hinter uns, und wir wissen um seine Baustellen und körperlichen Gebrechen, die ein achtjähriger Hund (von dieser Größe) nunmal hat.
Zu unserer Freude scheinen sich seine größten Probleme aber langsam einzupendeln. Hatte er in den ersten Tagen noch offensichtlich große Schmerzen beim Laufen, geht er seit einiger Zeit verhältnismäßig rund und traut sich dabei sogar mal (in unbeobachteten Momenten) mit dem Schwanz zu wedeln oder interessiert in Maulwurflöcher zu blicken.

Inzwischen lässt er sich auch bereitwillig sein Sicherheitsgeschirr und die Leine anziehen und läuft anschließend selbstbewusst mit zur Haustür. In den ersten Tagen musste man seinen Kopf stets mit dem Schlingen fangen, denn ausweichen kann er wie ein Weltmeister.

Außerhalb des Hauses gibt er sich noch immer unsicher, hat sich aber daran gewöhnt recht entspannt neben dem Leinenführenden zu laufen.

Dass ihm das Gassi gehen aber immer mehr Freude bereitet sieht man aber auch daran, dass er seine Umwelt immer interessierter betrachtet und beschnüffelt. Zum markieren seines Reviers hebt er selbstbewusst sein Bein, statt in die Hocke zu gehen und überblickt dabei stolz sein neues Reich. Meine Freundin beobachtete ihn sogar dabei, wie er auf einer Wiese einen kleinen Luftsprung machte, nachdem ihn seine Nase an ein Ziel geführt hat.
Dementsprechend wedelt sein Schwanz mittlerweile sogar in einigen Situationen, vor allem aber wenn er sich beim spazieren gehen unbeobachtet fühlt. Ungewöhnliche Geräusche, schnelle Bewegungen und laute Autos sind aber noch immer unheimlich – werden nun aber mit skeptischem Blick quittiert anstatt eines Fluchtversuchs.

My Kissen is my Castle

Im Haus frei herumzulaufen traut er sich inzwischen auch. Am liebsten macht er das aber, wenn er denkt alleine zu sein. Ertappt man ihn dabei, will er schnell wieder zurück in seine Höhle oder auf sein Kissen.
Um Wasser zu trinken oder zu Essen schwingt Yuma sich nun aber auf die Pfoten und läuft zu seinen Näpfen.

In der Zeit, in der er nicht draußen herumläuft, faulenzt er am liebsten auf seinem Kissen, schiebt sich seine Decke zurecht und schläft.

Erste Interessenten & Helfer

Mittlerweile hat Yuma auch die ersten Interessenten angelockt. Unter anderem dem Herrchen eines Hundes, der vormals selbst Angsthund war, nun aber einen Kumpel sucht.
Leider hat es mit den beiden letztlich nicht geklappt, obwohl die beiden sich gut verstanden. So wissen wir aber wenigstens, dass Yuma mit Artgenossen verträglich ist.

Weitere Interessenten kamen durch den Zeitungsartikel im EL-Kurier auf uns zu, den @Rauhaardackel freundlicherweise zu großen Teilen über Yuma schrieb, obwohl die Grundidee war über unseren Roadtrip nach Rumänien im vergangenen Oktober zu berichten. Dafür an dieser Stelle nochmals vielen Dank!

Leider wurden aus dem Feedback bisher noch nichts konkretes und so sucht Yuma weiter nach Interessenten, die ihm eine Chance geben. Zur weiteren Unterstützung hat Maike Greve (Profillink ist in Absprache gesetzt, keine Sorge!) am vergangenen Sonntag noch Fotos von ihm geschossen. Aus diesem Shooting stammen auch die allermeisten Bilder in diesem Artikel. Ihr dafür auch nochmals vielen Dank!

plötzliches Ende, aber ein dritter Teil kommt bestimmt.
Dann können wir hoffentlich von weiteren Interessenten und einer Vermittlung berichten 😉