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Für Manni und Nelli gibt es schon jetzt ein Happy End zu vermelden! Es waren zwar nicht unsere schnellsten Vermittlungen – den Rekord hält weiterhin Spencer mit 15 Tagen – aber so schnell waren wir noch nie wieder komplett ohne Hunde.

Kaum waren die beiden vier Wochen bei uns, und hätten somit ohne die doppelte Sicherung Gassi laufen dürfen, schon begannen für sie neue vier Wochen. Diesmal aber in ihren „Für immer“-Familien, die sie adoptiert haben.

Manni

Als erstes zog Manni am vergangenen Samstag aus, nachdem die Familie bereits am Tag zuvor die Vorkontrolle durch Ina von Seelen für Seelchen, bei der nun auch Yuma sein endgültiges zuhause gefunden hat. bestanden hatte.

Manni zog es letztlich ins nordrheinwestfälische Coesfeld. Dort lebt er zusammen mit einer rumänischen Hündin, die selbst vor erst vier Monaten aus Rumänien ausreisen durfte, und einem jungen Pudel zusammen.

Schon beim ersten aufeinandertreffen der drei hat es zwischen ihnen gepasst und Manni ließ sich gerne zum (etwas zu stürmischen) Spielen mit den beiden verleiten.

Zu Manni sei gesagt, dass mir sein Auszug bisher am schwierigsten fiel. Viele rumänische Hunde haben verständlicherweise Probleme mit Männern und Angst vor ihnen. Und wenn ich dann mit meinen zwei Metern und dem Bart vor ihnen stehe, ist oft erstmal der Rückzug angesagt. Bei Manni war das anders und er begann schon sehr früh damit sich darüber zu freuen, wenn ich nach Hause kam, oder sich Abends zu mir zu legen um sich kraulen zu lassen.

Penny hatte zwar einen ähnlichen Charakter und auch keine Probleme mit mir, aber sie zog auch nur innerhalb Lingens zu einer Freundin von uns, sodass ich einfacher wiedersehen konnte.

Wenigstens wird er uns sein Sicherheitsgeschirr nach Ablauf der vier Wochen persönlich vorbeibringen und uns dann nocheinmal besuchen.

Nelli

Am Montag durfte dann, etwas überraschend, auch Nelli ausziehen.

Nachdem wir am vorausgehenden Wochenende selbst ihre Vorkontrolle durchgeführt hatten, war abgesprochen, dass sie am Dienstag bei uns auszieht. Die Familie feierte am Sonntag noch den Geburtstag des Vaters, was man Nelli nicht direkt zumuten wollte.
Während ich dann im Büro saß, bekam ich von meiner Freundin die Meldung, dass Nellis Adoptanten sie gerne schon am Montag abholen möchten, um Terminschwierigkeiten am Dienstag zu verhindern.

So konnte ich mich leider nicht so ausführlich von ihr verabschieden wie von Manni, aber sie zieht im Gegenzug auch nur ins 20 Minuten entfernte Meppen.

Nelli soll übrigens den Sohn der Familie als Bezugsperson bekommen, nachdem der Ersthund eher auf die ältere Tochter geprägt ist.
Leider war Nelli mir gegenüber bis zum Ende eher skeptisch bis ängstlich, wodurch der Abschied in erster Linie Vanessa schmerzt. Allerdings wurden wir während der Vorkontrolle schon gefragt ob wir im Extremfall mal als Aufpasser für die junge Dame einspringen könnten, was wir dann gerne übernehmen. Daher bin ich mir fast sicher, dass wir auch Nelli nicht zum letzten mal gesehen haben.