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Gestern konnte ich nach Jahren des Warten endlich meine PSVR, die ich schon vor einer gefühlten Ewigkeit vorbestellt hatte, in den Händen halten. Nach einem laaaaaangen Tag im Büro mit dem lockenden Karton neben mir, ergab sich dann Abends endlich die Chance aufzubauen und zu spielen

Zunächst einmal sei gesagt, dass der Karton absolut vollgepackt ist mit Kabeln, Hardware, Papier, Plastik usw.. Als ich das Gerät zur Ansicht im Büro ausgepackt habe, war ich froh, dass der Umkarton von Amazon (Ref-Link) wesentlich größer ist, als jener der PSVR – unstrukturiert bekommt man das Ganze nie wieder ordentlich eingepackt. Eine genaue Auflistung der Sachen im Karton erspare ich mir nun mal, dazu gibt es ja schon massig Videos und Reviews im Netz.

Für jemanden, der sich ein wenig mit Technik, Anschlüssen usw. auskennt ist der Aufbau kein großes Problem, alles ist so beschriftet und beschrieben, dass man kaum Fehler machen kann (sprich „PS4 IN“, „TV OUT“, sollten identische Kabel an einen Doppelanschluss führen sind diese dann zur Zuordnung mit den Playstation-Symbolen gekennzeicht).

Umgeben vom Schlachtfeld des Verpackungsmaterials setze ich dann das Headset auf, schalte es ein und bin erstaunt wie einfach es zu konfigurieren ist – binnen Sekunden hatte ich die Ausrichtung und Bildschärfe konfiguriert.

Im Anschluss daran bekommt man das gewohnte 2D-Dashboard angezeigt, allerdings auf einer Bildfläche, die einem 226″-Fernseher entspricht, die Oberfläche der Demo-Disc ist hingegen schon in VR. Leider ist die europäische Demo-Disc mit weniger Inhalt ausgestattet als die US-Demo, über den Market lassen sich die ausstehenden Demos aber auch einfach laden.

Von der Disc „spiele“ (erfahre wäre eher angebracht) ich zunächst die Ocean-Demo, bei der man in einem Tauchkäfig in die Tiefe gelassen wird. Ich denke jeder, der sich für PSVR interessiert wird davon schon was gesehen haben. Für die Immersion ist das aber ein sehr guter Start und da hastige Bewegungen ausbleiben ist diese Demo auch was für schwächere Mägen – denn das geht auch anders.

Mit Rigs zum Beispiel – hier lenkt man einen Kampfroboter durch eine Arena, springt, rennt und darf mit seinem Blick auf die Gegner schießen um Punkte zu sammeln. Natürlich springen, rennen und schießen diese Gegner auch. Das erste und einzige mal, dass ich das Headset abnehmen musste, weil mir schlecht wurde. An derartige Spiele muss ich mich entweder noch gewöhnen oder es sein lassen diese spielen zu wollen. Denn allgemein finde ich Rigs nicht sonderlich interessant.

Headmaster hingegen schon. In einem nordkoreanisch anmutenden Trainingslager lernt man Kopfballtechniken um den geflankten Ball jeweils ins Tor und/oder auf Punktetafeln zu befördern. Das ganze unterstrichen mit schwarzem Humor im Kommentar – schon eher meines.

Nach Tumble VR (Türme aus Bausteinen bauen) und Wayward Sky (interessantes Konzept für Adventures habe ich dann nochmals die VR Worlds-Demo gestartet, und The London Heist gespielt. Ebenfalls in Präsentationen totgeritten wie ein christlicher Esel. Doch statt der bekannten Verfolgungsjagd spielt man in der Demo auf einem Schießstand und darf sich mit Pappkameraden anlegen, die keine Gegenwehr bieten – meine Lieblingsgegner.
Hier habe ich mit den Move-Controllern (am besten bei ebay gucken, sind dort oft spottbillig) gespielt und es ist beeindruckend wie intuitiv man nach der Waffe greift, Magazine aus den Kisten hebt, in die Waffe steckt und mittels Kimme und Korn zielt – sehr, sehr beeindruckend.

Abschließend dann die Demo von Driveclub VR, von welchem ich auch die Vollversion habe. Ausgestattet mit einem Racing Seat und einem Thrustmaster T150-Lenkrad ist es ein absolut atemberaubendes Erlebnis. Man kann Entfernungen zu Kurven perfekt abschätzen, Bremspunkte (die man sonst immer mühseelig erlernen musste) sind nun ganz einfach zu erkennen, man nutzt die Spiegel der Autos intuitiv und schaut bei Überholmaneuvern an Kurven zu den Seiten um dem Gegner seinen „Platz zum Überleben“ zu lassen. Bis auf die fehlenden G-Kräfte kommt man schon sehr nah an „echtes Rennen fahren“ heran, dabei fährt sich Driveclub auch noch eher arcadig als simlastig – ich kann die ersten Simulationen kaum erwarten.

Viele Tester haben im Vorfeld bei Driveclub bemängelt, dass es (wie Rigs bei mir) sehr, sehr schnell zu Übelkeit führen würde. Ich habe davon nichts gespürt und hätte es über Stunden spielen können – bis dann eine Driftherausforderung doch ihren Tribut forderte. Einen Drift abzufangen oder gut zu fahren ohne Fliehkräfte ist eine Qual – kann man sich aber sicherlich noch angewöhnen.

Dies ist nun nur ein schnell zusammengeferkelter Text um meine ersten Eindrücke zu schildern. Weiteres werde ich öfters auf meinem Youtube-Kanal streamen und in folgenden Beiträgen beschreiben. Abonnieren und auf Twitter folgen ist daher vermutlich nicht die ungeilste Idee. 😉
Dann vermutlich auch mit mehr Bildmaterial. Kam gestern nicht dazu Screenshots zu machen.

Btw. Hier im Text sind nun massig Reflinks zu Amazon. Zum einen um darüber Bildmaterial einsehbar zu machen, zum anderen gehen meine Einnahmen aus den Reflinks in diesem Blog komplett an das Tierheim Lingen – ihr helft also Hunden und Katzenbabies wenn ihr über diese Links kauft. Danke dafür!